Sicherheitslexikon

Fachbegriffe / Sicherheitsbegriffe

A
 

AKT

automatischer Kassentresor ( siehe auch BBA ).
 

ATM-Safes

Automated Teller Machine
 

Audit

Eine Prüfung, von unabhängiger Stelle oder intern, der bestehenden Sicherheitsrichtlinien und -verfahren.
 
 
B
 

Backup

Die Sicherung von Dateisystemen oder Dateien, normalerweise zur Wiederherstellung nach Datenverlusten. Ein Backup wird im allgemeinen auf Band, Diskette oder anderen portablen Medien erstellt, die an anderer Stelle sicher aufbewahrt werden können.

BBA

beschäftigungbedienten Banknotenautomaten bei Geldinstituten. Früher auch AKT = automatischer Kassentresor.
 

BDSG

Abkürzung für Bundesdatenschutzgesetz. Personenbezogene Daten im Sinne des Gesetzes sind Einzelangaben über persönliche oder sachliche Verhältnisse einer bestimmten oder bestimmbaren natürlichen Person (Betroffener) die einem besonderen Schutz bedürfen.
 

Bedrohung

Eine Bedrohung ist ganz allgemein ein Umstand oder Ereignis, durch das ein Schaden entstehen kann. Der Schaden bezieht sich dabei auf einen konkreten Wert wie Vermögen, Wissen, Gegenstände oder Gesundheit. Übertragen in die Welt der Informationstechnik ist eine Bedrohung ein Umstand oder Ereignis, das die Verfügbarkeit, Integrität oder Vertraulichkeit von Informationen so gefährden kann, dass dem Besitzer der Informationen ein Schaden entsteht.
 

Brandgase, Korrosive

Wo es brennt, entwickeln sich gefährliche, korrosive Gase. Sie dringen sofort durch Tür- und Mauerspalten bzw. die Klimaanlage in das Archiv ein und können Datenträger erheblich beschädigen oder völlig zerstören.
 

Brandschutzkassette mit Feuerschutz

Diese Brandschutzkassetten bieten Ihnen einen preiswerten Feuerschutz für alle wichtigen Papiere und wertvollen Dinge, die Sie schützen wollen.
 

BSI

Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik

C

CERT (Computer Emergency Response Team)

Das CERT ist eine Sicherheitsorganisation, die sich zum Ziel gesetzt hat, den Betreibern von Computer-Netzwerken zu helfen, die von böswilligen Benutzern oder Crackern attackiert werden.

D

Datendiebstahl

Diebstahl Sensitiver Informationen, die im IT- Zeitalter meist in digitaler Form vorliegen (Inhalte von Datenbanken, Passwörter, etc.). Datendiebstahl fällt unter die Computerkriminalität, kann auch als Sabotage ausgeführt werden, wenn dadurch nicht nur die Funktion des "bestohlenen" Rechners, sondern auch Betrieb und Führung des betroffenen Unternehmens beeinträchtigt wird.
 

Datenintegrität

Dieser Begriff bezieht sich auf den Zustand von Dateien. Wenn Dateien unverändert sind und nicht manipuliert worden sein können, verfügen sie über Integrität. Wenn sie manipuliert worden sind, wurde ihre Integrität verletzt oder vermindert.
 

Datenschutz

Gesamtheit der Standards der gesetzlichen und betrieblichen Regelungen zum Schutz des Einzelnen vor einer Beeinträchtigung in seinem Persönlichkeitsrecht durch den Umgang mit seinen personenbezogenen Daten.
 

Datensicherheit

Datensicherheit bezeichnet den Schutz von Daten hinsichtlich gegebener Anforderungen an deren Vertraulichkeit, Verfügbarkeit und Integrität (moderner ist dafür die Verwendung des Begriffs "IT-Sicherheit"). Datensicherheit ist der Aufwand und Umfang von Massnahmen, die zur Sicherung und Sicherheit der Daten auf Computersystemen dienen, um Angriffe, Sabotage, Diebstahl, Verlust etc..
 

Datensicherungsschrank

Schrank in verschiedenen Güteklassen zur Aufbewahrung und Sicherung von Papier und magnetischen Datenträgern aller Art einschließlich Disketten sowie Filmen und wärmeempfindlichen Stoffen, der einer bestimmten Güteklasse nach der Europäischen Norm EN 1047-1 entspricht.
 

Datentresor mit Feuerschutz

Datentresore besitzten eine Zertifizierung für Feuerschutz. Die Einteilung erfolgt in S 60 DIS oder S 120 DIS (also 60 oder 120 Minuten) . Sie können die Feuersicherheit aber auch zusätzlich noch mit Einbruchsicherheit kombinieren.
 

Deposittresor

Mit Schublade oder Einwurf-Mechanismus geeignet für einen Nachttresor-Betreieb. Über den Einwurf kann jeder Berechtigte bequem seine Deponierung (z.B. Geld) selbst ausführen.
 

Diebstahl

Nicht nur physikalische Einflüsse bedrohen Datenbestände permanent. Häufig gibt es auch den Fall der mutwilligen Beschädigung, Zerstörung oder Entwendung durch Menschenhand.
 

Dokument

Dokumente sind Daten und Schriftstücke, die nicht nur in Papierform oder Mikrofilm, sondern auch archiviert auf digitalen Datenträgern vorliegen können. Sie sind einzeln oder in Verbindung mit anderen Dokumenten abruf- und verarbeitbar.
 

Dokumententresor mit Feuerschutz

Der Dokumententresor ist Einbruch-/ und Feuersicher und dient zur Archivierung von Dokumenten. Die Einteilung erfolgt in S60P oder S120P(also 60 oder 120 Minuten).

E

ECB-S

European Certification Board•Security Systems, der seit Januar 2002 als neutrales Zertifizierungsorgan der Forschungs- und Prüfgemeinschaft Geldschränke und Tresoranlagen (FuP) e.V. fungiert. Zertifizierungsgrundlagen sind ausschließlich Europäische Normen z.B.: EN 1143-1 gegen Einbruchdiebstahl und EN 1047-1 gegen Brände. Die Forschungs- und Prüfgemeinschaft Geldschränke und Tresoranlagen (FuP) e.V. bietet als europäisch orientierter Zertifizierer nach EN 45 011 Zertifizierungsdienstleistungen für Erzeugnisse des Geldschrank- und Tresorbaus
  • zum Schutz gegen Einbruchdiebstahl
  • zum Schutz gegen Brände
  • und für Hochsicherheitsschlösser

Mit der ECB-S-Zertifizierung wird die Übereinstimmung der Produkte mit den Europäischen Normen bestätigt.
Typgeprüfte und zertifizierte Produkte garantieren dem Anwender, dass die gewünschten Sicherheitsmerkmale und Qualitäten realisiert sind. Die ECB-S-Zertifizierungsmarke ist das sichtbare Markenzeichen für typgeprüfte, zertifizierte und gleichbleibende Produktqualität.

Die Zertifizierungsmarke enthält wichtige Angaben zum Produkt,

  • zur Europäischen Norm,
  • zum Widerstandsgrad, Güteklasse
  • bzw. Schlossklasse,
  • zur fortlaufenden Nummerierung (Herstelleridentifikation und Vermeidung von Missbrauch).

Die FuP ist seit 1996 Mitglied der European Fire and Security Group (EFSG), der Europäischen Vereinigung der nationalen Zertifizierungsorganisationen für Einbruchdiebstahl-Produkte, Alarm-anlagen, brandschutztechnische Erzeugnisse etc.

ECBS

ECB-S Prüflabel


EFSG

European Fire and Security Group (EFSG) ( siehe auch ECB-S )


Einbruchschutz

Wertschutzschränke werden in Widerstandsgrade eingeteilt. Die Klassifizierung richtet sich nach dem Widerstand, der durch die Typprüfung ermittelt wird. Dabei werden verschiedene Angriffe mit mechanisch und/oder thermisch wirkenden Werkzeugen vorgenommen. Die dabei ermittelten Widertandswerte werden in Widerstandseinheiten (RU = Resistant Unit) ausgedrückt.

Einmauerschrank (Wandtresor)

Einwandiger Schrank nach EN 1143-1 bzw. prEN 14 450, der im Mauerwerk eingebaut und fest verankert wird. Einmauerschränke können Wertschutzschränke mit Widerstandsgrad I, II oder III nach EN 1143-1 sein oder Sicherheitsstufen für Sicherheitsschränke nach prEN 14 450 angehören.

Einsatzschrank (Möbeleinsatzschrank)

Schrank in verschiedenen Widerstandsgraden bzw. Sicherheitsstufen mit kleinen Abmessungen, der in Möbel oder hinter Wandverkleidungen fest eingebaut wird. Einsatzschränke können den Widerstandsgraden für Wertschutzschränke nach EN 1143-1 sowie den Sicherheitsstufen nach prEN 14 450 entsprechen.

EMA

VdS-anerkannte Einbruchmeldeanlage (Alarmanlage)

EN

Europa Norm, hier speziell die Normen zur Typprüfung und Zertifizierung von Geldschränken und Behältnissen.
Für die Typprüfung in den ECB-S anerkannten Prüflaboratorien und die Zertifizierung werden ausschließlich die Anforderungen der relevanten Europäischen Norm zugrunde gelegt.

 

Grundlage für die Typprüfung und Zertifizierung sind folgende Europäische Normen:

Dokument-Nr.

Titel

Erscheinungsdatum

EN 1143-1

Geldschränke, Tresorraumtüren und Tresorräume

Januar 1997

EN 1143-1 A1

Geldschrankeinheiten für Geldwechselautomaten,
beschäftigtenbediente Bankautomaten und Geldautomaten

Dezember 2001

EN 1143-1 A2

Zusatzprüfung mit dem Diamantkernbohrgerät an Tresorraumtüren und Tresorräumen

Januar 2002

EN 1143-2

Deposit-Systeme

Dezember 2001

prEN 14 450

Sicherheitsschränke

April 2002

EN 1047-1

Datensicherungsschränke

Oktober 1996

EN 1047-2

Datensicherungsräume und Datensicherungscontainer

November 1999

ENV 1300

Hochsicherheitsschlösser

Februar 1999

 

EX

Spezieller Schutz gegen Explosionen

F

Feuchtigkeit

Mauern und Wände aus Stein oder Beton enthalten grosse Mengen von kristallin-gebundenem Wasser. Im Brandfall wird daraus eine 100% Luftfeuchtigkeit. Dies ist mehr, als Datenträger ohne Schaden überstehen können.
 

Feuer

Feuer ist die Gefahrenquelle Nr. 1 für Datenträger.
 

Feuersicherheit

Feuersichere Tresore werden in einem speziellen Verfahren von der amtlichen Materialprüfanstalt für das Bauwesen des IBMB der TU Braunschweig auf ihre Feuertauglichkeit geprüft. Dabei kommt ein speziell hergerichteter Brand-Prüfraum zum Einsatz, in dem die Tresore (Diskettentresore und Dokumententresore) einer Feuerprüfung in Kombination mit einer Sturzprüfung unterzogen werden. Dazu kommt noch die Feuerwiderstandsprüfung.

Feuerwiderstandstest Ablauf

  • 2 Stunden Feuerwiderstandstest bei ca. 1.090 Grad Celsius an der TU Braunschweig (nach VDMA 24991, Teil 1. Sicherheitsstufe S 120 DIS).
  • Nach 120 Minuten werden die Brenner abgestellt.
  • Der glühende Safe bleibt solange im Brandraum, bis die höchste Innentemperatur erreicht wurde. Das ist die realitätsnahe Nachheizperiode.
  • Erst danach, wenn die Temperaturen zu sinken beginnen, ist der Test beendet.
  • Die Messdaten werden dann entnommen. Die höchste Innentemperatur wurde je nach Modell teilweise erst nach 8 - 10 Stunden erreicht.
  • Die eingelagerten Datenträger (Disketten) werden anschliessend in der TU Braunschweig abgespielt, die Daten müssen einwandfrei lesbar sein.

Firewall

Eine Firewall ist eine Netzkomponente, die unautorisierte Zugriffe aus einem Netz (z. B. dem Internet) in ein anderes Netz (z. B. dem Intranet) verhindert. Firewalls können benutzt werden, um den angeschlossenen Rechnern aus einem lokalen Netz den Zugang auf das Internet zu erlauben, das Netz aber komplett vor Zugriffen aus dem Internet abzuschirmen.

FuP

Forschungs- und Prüfgemeinschaft Geldschränke und Tresoranlagen e.V. (Zertifizierungsstelle nach EN 45 011), gegründet 1967 und Träger des Prüf-, Zertifizierung- und Qualitätssicherungsverfahrens für Hochsicherheitsschlösser sowie Erzeugnisse des Geldschrank- und Tresorbaus zum Schutz gegen Einbruchdiebstahl und gegen Brände. (siehe auch ECB-S)

G
 
GDV

Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft

Güteklasse (Feuersicherheit)
Bezeichnung der Klassifizierung des Widerstandes von Sicherheitsschränken nach EN 1047-1 gegen Brände z.B. S 120 DIS: "S" steht für Schrank, "120" steht für 120 Minuten (2 Stunden), "DIS" steht für diskettensicher.

H

Hitzetest (Feuersicherheit)

Die amtliche Materialprüfanstalt für das Bauwesen des IBMB der TU Braunschweig prüft Datensicherungsschränke und Dokumentenschränke auf Feuersicherheit. Die Prüfung besteht aus einem kombinierten Hitze-Sturztest. Nach erfolgreichem Testverlauf werden Güteklassen (z.B.: S 120 DIS) nach RAL-RG 626/7 sowie EN 1047-1 vergeben.


I

Informationen

Wertvollste Ressource des heutigen "Informationszeitalters", deren Kosten (und aktiver Wert) für die Erzeugung und Verwaltung normalerweise nicht erfasst werden, sie sind die wichtigste Grundlage einer  Informationsinfrastruktur und bestehen im IT- Bereich üblicherweise aus digitalisierten Daten, neben dem IT- Bereich gehören dazu bei Personen verfügbares oder durch Personen dokumentiertes und vermitteltes  Wissen,  Kenntnisse (Know-how), etc.

ISO-Zertifizierung

Zertifizierung des Qualitätsmanagement-Systems nach ISO 9001:2000 eines Herstellers von Produkten des Geldschrank- und Tresorbaus durch eine akkreditierte Zertifizierungsstelle.

ISO 9001

Qualitätsnorm der ISO zur Sicherstellung u.a. der Nachvollziehbarkeit innerbetrieblicher Vorgänge, Optimierung einzelner Prozessabläufe, Qualitätsverbesserung an Produkten / Dienstleistungen, Sicherstellung durchgängiger Dokumentation.

IT

InformationsTechnolgie

IT-Infrastruktur

Bauliche Gegebenheiten von Gebäuden, Räumen und Schutzschränken, die für den IT-Einsatz (Systeme und Daten) verwendet werden.


IT-Sicherheit

Der Zustand eines IT-Systems, in dem die Risiken, die beim Einsatz dieses Systems aufgrund von Gefährdungen (technische, logische und physikalische) vorhanden sind, durch angemessene Maßnahmen auf ein tragbares Maß beschränkt sind.


IT-System

Funktionelle Einheit aus Hard- und Software, die Daten erhebt, erfasst, aufbereitet, nutzt, speichert, übermittelt, programmgesteuert verarbeitet, intern darstellt, ausgibt und wiedergewinnt.


IuK

Informations- und Kommunikationstechnik
 
J

K

KB (Kronenbohrschutz)

Schutz gegen Diamant-Kronenbohrer bei Wertschutzschränken. Durch eine spezielle Armierung bieten KB-Schränke einen besonders hohen Schutz gegen den Angriff mit Diamant-Kronenbohrern, wodurch sie versicherungstechnisch in den nächsthöheren Widerstandsgrad eingestuft werden, z.B.: WG V KB = versicherungstechnisch WG VI.
 

KonTraG

(Gesetz zur Kontrolle und Transparenz im Unternehmensbereich)
Das seit 1998 rechtskräftige Gesetz verpflichtet Aktiengesellschaften zur Durchführung eines angemessenen Risikomanagements, was die Pflicht der Geschäftsführung beinhaltet alle relevanten Schwachstellen, die bedrohlich für ein Unternehmen werden könnten, transparent zu machen. Nach herrschender Meinung gilt das Gesetz auch für große GmbHs.
 
L
 

LKA

Leerkassettenautomat für Nachttresore oder Depositsysteme. Dient zur Abgabe von Nachttresorkassetten an die Kunden.

M
 

Mechanische Sicherung

Siehe Physische Sicherheit

N

O

P
 

Physische Sicherheit

Schutz von Daten und Computersystemen gegen Schäden durch Bedrohungen wie z.B. Stromausfall, Feuer, Einbruch und Diebstahl.
 

Prävention

Vorbeugendes und umfassendes Massnahmenpaket zur Sicherheit
 

prEN (provisional European Norm)

Vorläufige Europäische Norm, die sich noch im Europäischen Abstimmungsverfahren befindet. Nach Zustimmung durch die nationalen Gremien der Europäischen Partnerländer wird diese Norm endgültig.
 

Prüfschild / Prüflabel

In der Regel auf der Innenseite der Tresortür angebracht. Die rechte Abbildung zeigt z.B. ein Prüfschild des VdS. Andere Prüforganisationen sind z.B. ECB-S

Q

R
 

RAL

Institut für Gütesicherung und Kennzeichnung e.V. (frühere Bezeichnung: Reichsausschuss für Lieferbedingungen).
 

Restrisiko

Ein Risiko, das grundsätzlich in unterschiedlichem Maße bleibt, obwohl Sicherheitsmaßnahmen gegen Bedrohungen ergriffen worden sind.
 

Risikoanalyse

Systematische Erfassung der realen und ideellen Werte von Inhalten und Daten eines Rechnersystems mit deren Funktionsabhängigkeit bei gleichzeitiger Berücksichtigung der Schwachstellen des Systems sowie der Bedrohungen und Gefährdungen dieser Werte und Funktionen.
 

Risiko-Management

Das Gebiet der Bestimmung von Sicherheitsrisiken, des Entwickelns von Lösungen und der Implementierung solcher Lösungen, basierend auf einer Kosten-Nutzen-Analyse und eines gewünschten Sicherheitsstandards.

RU (Resistant Unit) - Widerstandseinheit

Numerischer Wert, der den Widerstand von Wertschutzschränken nach EN 1143-1 gegen Einbruchdiebstahl und gewaltsamen Angriff ausdrückt.

S
 

Safe

siehe Tresor
 

 Safebag

Umschlagtasche zur einmal Verwendung. Wird zum Abwurf von Geld / Wertsachen im Banken / Geschäftsbereich verwendet und ersetzt zunehmend die Nachtresorkassetten.
 

Schlüsselschrank

Der Schlüsselschrank ist ein organisatorisches Mittel zur Ordnung Ihrer Schlüssel. Herausnehmbare Hakenleisten und farbliche Kennzeichnung aus sind die Hauptmerkmale.
 

Schlüsseltresor

Der Schlüsseltresor für eine gesicherte und organisierte Aufbewahrung und Ordnung Ihrer Schlüssel.
 

Sicherheitskonzept

Planung und Erarbeitung der Massnahmen, die für die Sicherheit von Informationen und Daten, Computersystemen sowie der gesamten Informationsinfrastruktur eines Unternehmens, einer Organisation oder eines Landes erforderlich sind.
 

Sicherheitskopie (backup copy)

Das Kopieren von wichtigen Daten auf ein weiteres Medium, üblicherweise ein Bandlaufwerk oder CD. Diese Sicherheitskopie wird in einem Datenträgertresor gelagert. Wenn Dateien auf einem Speichermedium verloren gehen, kann die Sicherungskopie helfen, die verlorenen Daten wiederherzustellen.
 

Sicherheitsschrank

Schrank in zwei Sicherheitsstufen, der der prEN 14 450 entspricht. Er dient hauptsächlich zur Aufbewahrung von Schriftgut und Wertgegenständen.
 

Sicherheitsstufe

Bezeichnung der Klassifizierung des Widerstandes von Sicherheitsschränken nach prEN 14 450 gegen Einbruchdiebstahl.
 

Sicherheitsziel

Festlegung über Art und Umfang von Schutzmassnahmen für unterschiedliche Sicherheitsstufen.


Sturzprüfung nach VDMA 24991 Ablauf

Der Sturztest soll u.a. Aufschluss darüber geben, ob der Safe einen harten Sturz - lose in ein zweites Feuer - ohne Schaden für den empfindlichen Inhalt übersteht. Denn nicht zum ersten Mal stürzt ein brennendes Stockwerk ein und reisst Datensicherungseinrichtungen in die Tiefe - hinein in das nächste Feuer.
  • Ein Tresor wird in dem vorgeheizten Ofen 45 Minuten lang bei einer Temperatur von 1090 Grad Celsius beflammt.
  • Nach dem Abstellen der Brenner muss innerhalb von 4 Minuten ein Sturz aus 9,15 Meter Höhe in eine Kiesgrube durchgeführt werden.
  • Nach dem Sturztest wird der Safe wieder in den Brandraum geschoben und nochmals 45 Minuten bei jetzt 900 Grad Celsius beflammt. Auch dieser Test ist erst dann beendet, wenn die höchste Innentemperatur im Safe überschritten wurde.

SU (Security Unit) - Sicherheitseinheit

Numerischer Wert, der den Widerstand von Sicherheitsschränken nach prEN 14 450 gegen Einbruchdiebstahl und gewaltsamen Angriff ausdrückt.

T
 

Tresor

auch Safe, Panzerschrank, Geldschrank oder Wertschutzschrank ist ein besonders gesichertes Behältnis für Wert- oder sonstige Gegenstände, z. B. Waffen, um sie vor Diebstahl zu schützen.
Die Sicherung erfolgt meist durch besonderes Material und Aufbau, in der Regel mehrwandiger Aufbau aller Wände und der Tür(en) aus Stahl, evtl. mit Betonfüllung. Verschlussmechanismus der Tür(en) ist ein besonders sichere Schlüssel-, Elektronik-, Zeit- oder Zahlenschloss, bzw. der Kombination aus mehreren Schlossarten. Verriegelung der Tür erfolgt durch mehrere Stahlbolzen auf drei Türseiten. Auf der Scharnierseite erfolgt die Verriegelung in der Regel durch ein Ineinandergreifen des Türblattes mit dem Tresorkorpus.
Tresore werden in verschiedene Sicherheitseinstufungen unterteilt. Das Spektrum reicht vom einfachen, einwandigen Stahlblechtresor für den Privatgebrauch bis zu tausende Tonnen schweren Hochsicherheitstresoren mit meterdicken Türen aus Stahl und Beton zur Aufbewahrung von Nuklearwaffen.
Die Sicherung des Tresores gegen ein komplettes Entwenden ist entweder sein hohes Eigengewicht, Verschraubung mit der Wand und/oder dem Boden bzw. einem größeren Möbelstück (Möbeltresor) oder das komplette Einmauern des Tresors in eine Wand (Wandtresor). Bei sehr großen Tresoren ist auch eine Einbeziehung in die Gebäudestatik möglich, so dass ein Entwenden nicht unbemerkt und unter Umständen nur durch Abtragen größerer Gebäudeteile realisierbar ist.
 

Tresortür

Mit einer Tresortür können Sie einen ganzen Raum vor fremden Zugriff schützen. Sie erhalten bei uns Ausführungen mit Umfassungszarge sowie mit Eckzarge.
 

TW

Materialstärke der Tresorwandung (in mm. z.B. TW 400 = Tresorwand 400mm)

U

V
 

VDMA

Verband Deutscher Maschinen- und Anlagenbau, Wirtschaftsverband des deutschen Maschinen- und Anlagenbaus.
 

VdS

VdS Schadenverhütung im Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft e.V. Der VdS wurde wurde 1947 als Verband der Sachversicherer gegründet. Hieß zwischenzeitlich Verband der Schadensverhütung und heißt seit 1997 VdS Schadensverhütung GmbH. Das VdS zeichen wurde als Qualitätsmerkmal beibehalten. Der VdS führt Tests durch, die den Einbruchschutz qualifizieren.
 

Verfügbarkeit

Verfügbarkeit (engl. availability) kennzeichnet einen Zustand, in dem Daten, Dienste und Funktionen eines IT-Systems und seiner Komponenten von den berechtigten Personen zum geforderten Zeitpunkt, in der vorgesehenen Zeit und in zugesicherter Form und Qualität nutzbar sind.
Ist das Verhältnis von der gesamten Einsatzzeit mit ungehindertem und störungsfreien Zugang eines berechtigten Benutzers zu den Komponenten eines Rechnersystems (Peripherie, Programme und Daten) zu Ausfallzeit und Fehlfunktion ( Störung) eines Computersystems, Angabe in Prozent.
Ein scheinbar hoher Wert von 99,9% bedeutet bei ganzjährigem Betrieb eines Systems eine Ausfallzeit von ca. 8,7 Stunden, also etwa einen ganzen Arbeitstag!
 

Virenscanner

Ein Virenscanner ist ein Bestandteil einer Antivirus-Software. Er untersucht regelmässig automatisch, oder auf Befehl alle auf einem Computer gespeicherten Daten nach Viren , Würmern und Trojanern und entfernt sie.
 

Virus

Viren sind kleine Programme oder Programm-Teile, die sich auf fremden Rechnern einnisten und sich an andere Programme anhängen. Dort vermehren sie sich wie ihre biologischen Vorbilder und können Schäden anrichten.

W
 

Waffenschrank (Waffentresor)

Schrank zur Aufbewahrung von Waffen und Munition nach § 36 des Waffengesetzes vom 11. Oktober 2002.
 

Wertschutzschrank (Tresor)

Schrank in verschiedenen Widerstandsgraden, der der Europäischen Norm EN 1143-1 entspricht. Er dient hauptsächlich zur Aufbewahrung von Geld, Wertgegenständen und Schriftgut.
 

Widerstandsgrad (WG)

Bezeichnung der Klassifizierung des Widerstandes von Wertschutzschränken nach EN 1143-1 gegen Einbruch und gewaltsamen Angriff.

X

Y
 
Z
 

Zertifizierungsstelle

Übergeordnete Instanz, die allgemeine Anerkennung geniesst und befugt ist, Zertifikate auszustellen (z.B. VdS).

 

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  Fr. 8.30 - 16.00 Uhr

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  Fax.: 036603 / 42 29 6

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